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Wilhelm-Bölsche-Schule

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Der Praxislerntag

Die Berufsorientierung (WAT-Pflichtunterricht) erhalten alle Schülergruppen. Der Praxislern-Tag dauert in der Regel 6 Unterrichtsstunden. Die Teilnehmenden erhalten einmal monatlich in der Schule einen zweistündigen Extra-Kurs zur Berufsorientierung und kompensieren somit die scheinbare Mehrbelastung. Die Schülerinnen und Schüler des Regelunterrichts erhalten ihre eine Stunde der Berufsorientierung im Rahmen der Regel-Stundentafel am Tag des Praxislernens, sowie jeweils zwei Stunden WPU- und Projektunterricht. In Summe ist der Unterricht beider Gruppen gleich groß.

Den Vertrag dazu finden Sie hier: link.jpg

Hinweis: Schülerinnen und Schüler, die am Praxislernen teilnehmen, können NICHT am WPU-Fach Französisch teilnehmen. Aber: Die Teilnahme am Französisch-Unterricht ist KEINE Voraussetzung, um später ein (Fach-)Abitur anzustreben. Alle kooperierenden weiterführenden Schulen bieten Französisch noch einmal an. Hier sollte ein individuelles Beratungsgespräch genutzt werden.

Was sollten Eltern und SchülerInnen nun tun?

a) Bitte reden Sie miteinander, auch mit der Klassenleitung. Beide Wege sind empfehlenswert. Ein Blick in die berufliche Praxis kann u. E. ein guter Motor für eine weitere schulische Entwicklung darstellen.
b) Sollten Sie sich für den Praxislerntag entscheiden, dann müssen Sie gemeinsam jetzt beginnen, einen Praktikumsbetrieb zu suchen, der bereit ist, eine Praktikantin/einen Praktikanten wöchentlich an einem Tag zu beschäftigen und zu betreuen. Dazu erhalten Sie von uns die notwendigen Vertragsunterlagen, mit denen die Praktikantin/der Praktikant dann auch versichert ist. Die Schule kann bei der Suche, wenn auch nur bedingt, helfen.
c) Sollten Sie sich für den Regelunterricht entscheiden, brauchen Sie vorerst nichts zu tun.
d) Auch für das Betriebspraktikum erhalten Sie die Unterlagen von der Schule bzw. weitere Hinweise zu den Praktikumsbedingungen. Auch hier kann die Suche nach einem Praktikumsplatz jetzt schon beginnen.

Verbindliche Vereinbarungen der Wilhelm-Bölsche-Schule zum Praxislerntag

  • Der Praxislerntag (PLT) findet abwechselnd in den Jahrgängen 9 und 10 montags bzw. freitags an einem Tag in der Woche statt.
  • Die Arbeitszeit des PLT beträgt 6 Zeitstunden + eine halbe Stunde Pause. Die anderen Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag fünf Stunden in der Schule Regelunterricht (1 WAT, 2 WPU 1 und 2 WPU 2).
  • Für die Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitszeit gelten die berlinweiten Festlegungen des Praktikums; dies gilt auch für den Versicherungsschutz.
  • Die Teilnahme am PLT ist verpflichtend für mindestens ein Halbjahr. Eine Rückführung in den Regelunterricht ist nach Antrag der Eltern zur Notenkonferenz zum Halb- bzw. Endjahr möglich. Schülerinnen und Schüler, die nicht mit einem Praktikumsplatz versorgt sind, nehmen in Absprache mit der verantwortlichen Lehrkraft am PLT beim TjP teil bzw. finden selbst einen anderen Lernort.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Rahmen des WAT-Unterrichts in der Schule die Möglichkeit, ihre Bewerbungsmappen zu gestalten. Dafür werden sie in Kleingruppen eingeteilt und für einen Tag vom PLT befreit.
  • Wandertage und Exkursionen werden montags und freitags vermieden und nur in begründeten Ausnahmen genehmigt.
  • Alle wichtigen Informationen zu Tagen der offenen Türen, Ausbildungsmessen usw. erhalten die Schülerinnen und Schüler im PLT ebenso wie die im Regelunterricht - z. B. per Mail oder durch eine Informationswand in der Schule.
  • Krankheitsfälle sind unverzüglich der und dem Praxislernort zu melden.
  • Die Anwesenheit am Praxislernort wird im Hefter und Logbuch dokumentiert.

Erfolgreiche Praxislernorte der letzten Jahre

Prinzipiell empfehlen wir Betreibe, die Erfahrungen in der Ausbildung haben.
Wir haben gute Erfahrungen mit
• Kinderläden und -gärten im Stadtbezirk
• Seniorenstätten und Pflegeheime
• Flüchtlingsunterkünfte, wie z. B. Allende I, II oder Hessenwinkel
• Klein- und mittelständige Betriebe im Kiez, z. B. auf der Bölsche-Straße
• …
Als ungeeignet haben sich Praxislernorte erwiesen, zu denen es familiäre Beziehungen gibt, z. B. das Geschäft der Mutter oder der Betrieb des Vaters. Die Mischung aus familiären Verpflichtungen und schulischen Leistungsanforderungen (der Betreib erteilt einen Notenvorschlag!) kann zu Rollenkonflikten führen.

Für Fragen stehen Ihnen die WAT-Fachlehrkräfte, Klassen- und Schulleitung zur Verfügung.

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