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Wilhelm-Bölsche-Schule

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„Wir sind allein“ oder „Wie es dazu kommen konnte, dass die WBS an einem Samstag sooo voll mit Menschen ist“ - 22.01.2015

Zwei Gefühle durchziehen mich, wenn ich an die letzte Schulwoche in der WBS denke: ein Gefühl der Leere und eins der Fülle. Wie passt das zusammen? Letztlich ganz einfach!

Am vergangenen Samstag war es in der Schule voll, ja, wirklich voll, weil der alljährliche „Tag der offenen Tür“ anstand und viele interessierte Eltern sowie (zukünftige) neue Schülerinnen und Schüler sich die Räumlichkeiten der WBS ansahen – geführt von der bereits „heimischen“ Schülerschaft, die sicherlich noch die ein oder andere Insider-Frage beantworten konnte. Und auch, wenn es für alle Lehrkräfte einen Extra-Arbeitstag bedeutete, war die Stimmung gelassen, ja fast schon ausgelassen, als einige mutige Lehrkräfte zum Mikro griffen und in Raum 101 ein Lied mithilfe des Karaoke-Programms schmetterten. Auch die guten Waffeln aus der Lehrküche versüßten allen diese Zeit. Mein besonderes Highlight waren wie immer die ehemaligen Schülerinnen und Schüler, die es sich nicht nehmen lassen, ehemalige Lehrerinnen und Lehrer zu besuchen und in alten Erinnerungen zu schwelgen. Plötzlich sehen sie noch erwachsener aus, manche haben einen Bart, wirken selbstbewusst und streben ihren Zielen nach! Ja, dieser Besuch ist ein Stück Anerkennung, die uns Lehrkräften manchmal im Alltag fehlt...

Des 1. Rätsels Lösung konnte nun gegeben werden, des 2. folgt sie zugleich. Das Gefühl der Leere lässt sich damit erklären, dass es sich in der Schule aktuell leer anfühlt, einfach leer! Leer in dem Sinne, dass weniger Menschen da sind als sonst. Es sind nur 8 Klassen im Hause des Herrn Wilhelm Bölsche. Und wo sind die anderen Klassen? Die befinden sich mal hier mal dort, fast über die ganze Stadt verteilt in verschiedenen Betrieben, Unternehmen und Einrichtungen, um ihr Praktikum zu absolvieren. Dies ist für die 9. und 10. Klassen eine super Zeit, in der der eine oder die andere bereits Kontakte für einen Ausbildungsplatz knüpfen und ich muss gestehen, es erfüllt mich schon ein bisschen mit Stolz, wenn man dies hört.

Damit erklärt sich auch, warum ich als Lehrkraft mal wieder in die Tasten haue und nicht die Schülerinnen – Sie sind im Praktikum! Doch für die nächste Woche darf ich einen Artikel über eben eines der Praktika veröffentlichen! Seien wir gespannt!

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