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Wilhelm-Bölsche-Schule

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Praktikum - 17.02.2015

Guten Tag liebe Schülerinnen und Schüler,

wie ihr alle schon wisst, sind unsere Ferien schon wieder mal vorbei und das ist echt unfair, denn wir hatten uns doch alle gerade erst daran gewöhnt, dass wir frei haben. Das einzige Gute ist, dass wir schon mal ein Halbjahr des langen Schuljahres geschafft haben. Für uns aus der zehnten Klasse war dieses eine Halbjahr besonders wichtig, da wir uns mit diesen Halbjahreszeugnis bewerben müssen für eine Ausbildung oder an einem Oberstufenzentrum. Zudem hatten wir auch noch mal die Chance, uns beruflich zu orientieren bei einem Praktikum, wie die Schülerinnen und Schüler aus den neunten Klassen auch. Unser Praktikum ging jedoch nur zwei Wochen, doch bestimmt wurden wir trotzdem vermisst.

Ich kann nur jedem raten sich gut zu überlegen, wo er sein Praktikum macht und ob er auch dort genügend zu tun bekommt, damit er nachher nicht genervt ist von seinen Aufgaben oder sich langweilt. Wenn wir jetzt ein bisschen ehrlich sind, ist es zwar einfach sein Praktikum in einem Supermarkt zu absolvieren, aber die meisten wollen später überhaupt nicht dort arbeiten. Es ist auch nicht empfehlenswert sich keins zu suchen, denn dann darf man unserem Hausmeister assistieren und der wird sich sicher mehr darüber freuen als ihr. Das Praktikum ist doch schließlich dazu da einen Betrieb kennenzulernen und um herauszufinden, ob der jeweilige Beruf zu einem passt.

Bestimmt denkt sich so manches Mädchen, dass ein Praktikum in einem Brautmodengeschäft spannend und toll wäre, doch da muss ich euch leider enttäuschen Mädels. In der neunten Klasse habe ich in einem mein Praktikum gemacht, doch leider hat man als Praktikant nicht wirklich viele Aufgaben und kann sich auch nicht richtig einbringen. Man darf die meiste Zeit nur putzen, Stoffe nach weiß und creme sortieren und Kleider wegräumen, die bei der Beratung der Kunden nicht mehr gebraucht werden, also all die Sachen, die die Mitarbeiter nicht so gerne tun. Es fiel ihnen auch gar nicht so leicht immer wieder eine Aufgabe für mich zu finden, weil sie einfach keine Erfahrung mit Praktikanten hatten. Meiner Meinung nach war es also nicht so interessant, wie ich gedacht hatte.

Zum Glück hatte ich dieses Jahr eine bessere Wahl getroffen und es in einer Apotheke absolviert. Ich durfte zwar auch nicht mit den Kunden arbeiten und habe jeden Tag fast das Gleiche gemacht, doch ich bin eh etwas schüchtern und langweilig wurde es mir nie. Gleich am ersten Tag wurde ich freundlich von den Mitarbeitern aufgenommen und bekam sogar einen Spind für meine Sachen, einen Kittel und ein Schild, mit dem mich jeder gleich als Praktikantin erkennen konnte. Ich habe an der Seite der pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten gearbeitet. Sie agiert die meiste Zeit im hinteren Bereich der Apotheke und kümmert sich um alles, was mit den Waren zu tun hat und darf mit einem anderen Mitarbeiter zusammen Salben und Tees herstellen. Ich fand es interessant zu sehen, was wirklich alles in einer Apotheke passiert und nicht nur das, was man bloß als Kunde sieht, außerdem hatte ich das Gefühl eine wirkliche Hilfe zu sein, egal bei welcher Aufgabe.

Ihr seht also, dass es sich lohnt sich gut zu überlegen, wo man sein Praktikum macht. Nur so könnt ihr herausfinden, ob ein Beruf wirklich zu euch passt.

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