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Wilhelm-Bölsche-Schule

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Wenn Generationen aufeinander treffen - 06.08.2014

Eine Reise in die Vergangenheit machen und die Unterschiede zwischen den Generationen spüren.

senioren.jpgMit diesen Zielen und einer Menge vorbereiteter Fragen machten wir uns auf den Weg in die Seniorenresidenz in der Bölschestrasse. Wir, das sind Elisabeth, Laura, Annabell, Miriam, Josephin, Jessica, Yasmin, Luisa und Michelle aus der Klasse 10c der Wilhelm-Bölsche-Schule.

Der Grund dafür war das Ethik-Projekt "Älter werden, Tod und sterben". Im Rahmen dieses Themas besuchten wir also Frau Kalkbrenner, Frau Pfeiffer, Familie Neudeck und Frau Hees.

Sie alle haben uns sehr liebevoll in ihren Wohnungen zum Gespräch empfangen. Nachdem erste Eindrücke gesammelt wurden und das Gespräch langsam ins Rollen kam, konnten wir doch einige Unterschiede zwischen "damals" und heute feststellen.

Nicht nur, dass die Jugend dieser Generation vom Krieg geprägt wurde und wir einige sehr emotionale Momente anvertraut bekommen haben, hatten wir den Eindruck, dass die Lebenseinstellung grundlegend anders war. Man hatte nicht viel, doch war mit dem, was man hatte, und sei es nur eine Carrera-Bahn, sehr zufrieden.

Die Jugend heute, so die Älteren, sei manchmal ziemlich verwöhnt und sehe viel zu viele Dinge als selbstverständlich. Besonders beeindruckt hat uns nicht nur die Vielfalt der Geschichten von Kriegserlebnissen, über den Bau und Fall der Mauer bis hin zu Hobbys und Kindern, sondern auch die Offenheit und die positive Einstellung dem Alter gegenüber.

Die Zukunft mit offenen Armen und einer so positiven Einstellung zu empfangen ist nicht nur sehr respektabel und überhaupt nicht selbstverständlich, sondern auch eine der vielen Dinge, die wir von dem Besuch mitgenommen haben. Egal, wie schlecht die Vergangenheit war, man soll sich immer auf die Zukunft konzentrieren und seinen Weg gehen. Es war faszinierend festzustellen, dass sich die Lebensstandards und die Wahrnehmung der Dinge über die Jahre hin so stark ändern können.

"Unsere" Omis und "unser" Opi waren wirklich sehr liebevoll und unser Eindruck von ihnen war und bleibt durchgängig positiv. Wir haben von dem Besuch wirklich viel mitgenommen, beispielsweise Dinge mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, nicht voreingenommen und negativ über das Alter zu denken und das Beste aus seinem Leben zu machen. Wir sind für die Offenheit und die Herzlichkeit jedes Einzelnen sehr dankbar.

Ein weiteres Dankeschön für die schönen Eindrücke und Erfahrungen!

Auf einen nächsten Besuch.

Elisabeth, Laura, Annabell, Josephin, Jessica, Yasmin, Miriam, Luisa, Michelle

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