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Wilhelm-Bölsche-Schule

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Tattoos und Piercings am Arbeitsplatz - 25.03.2016

Am Donnerstag bekam die Klasse 10B in Deutsch die Aufgabe, einen Aufsatz über das Thema „Tattoos und Piercings am Arbeitsplatz“ zu schreiben.

Wir fanden das Thema sehr interessant und passend, da für viele Schülerinnen und Schüler der 10 Klassen nun die Zeit gekommen ist, sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

So haben wir uns die Texte der Schülerinnen und Schüler durch gelesen (die alle sehr gut waren) und uns den besten ausgesucht, um hin hier online stellen zu können. Nach langem Hin und Her haben wir uns auf eine Arbeit geeinigt.

Wenn wir vorstellen dürfen: Der Aufsatz von Angelique Schohl

Unsere Schülerzeitung schreibt heute über das Thema „Tattoos und Piercings am Arbeitsplatz.“ Dies ist ein riesiges Diskussionsthema unserer zehnten Klassen, weil ein Schüler sich als Sozialassistent beworben hat und wegen seinen auffälligen Piercings und Tattoos abgelehnt wurde.

Wir haben einige Schüler aus der Klassenstufe befragt, wie sie zu dem Thema stehen und bekamen unterschiedliche Meinungen. Viele Mitschüler meinten, dass Piercings und Tattoos allgemein akzeptiert werden sollen, weil jeder das Recht hat, sich so zu zeigen, wie er will. Denn dadurch würden auch gepiercte und tätowierte Menschen ihrem Traumberuf nachgehen können. So wie zum Beispiel eine Bekannte von mir. Sie arbeitet seit drei Jahren als Sekretärin in einer großen Firma. Dort wurde sie nicht diskriminiert obwohl sie ein Nasenpiercing hat. Ein anderes Argument ist, dass es Träger von Piercings und vor allem von Tattoos in jeder Gesellschaftsschicht gibt. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass sie so akzeptiert werden, wie sie sind. Niemand will und soll von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Auf der Straße sieht man inzwischen sehr viele Personen, die entweder ein Piercing oder ein Tattoo haben.
Einige Mitschüler sind jedoch der Ansicht, dass Piercings und Tattoos in einigen Lebensbereichen nicht erwünscht sind. Viele sind der Meinung, dass vor allem oft die älteren Kunden die Piercings und Tattoos abstoßend finden, den die gepiercten und tätowierten Leute sehen anders aus als der „gewöhnliche“ Mensch. Oft ist es ein Muss bei der Arbeit, seine Ohrringe und Ringe abzulegen, weil es für den Arbeitgeber unhygienisch ist.

Eine andere Mitschülerin meinte, dass jemand nicht eingestellt wird, wenn er Piercings oder Tattoos hat. Sie passen nicht in die Gesellschaft und werden nicht akzeptiert. Ein Beispiel dafür ist, dass man als Bankangestellte keine Piercings oder Tattoos haben darf. Hier soll man mit seinem Aussehen alle Altersrichtungen ansprechen.

Meiner Meinung nach sind beide Seiten stark vertreten, deshalb fällt es mir schwer mich für eine der beiden zu entscheiden. Am Ende ist es eines jeden eigene Entscheidung sich piercen oder tätowieren zu lassen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Schülerinnen und Schüler der 10b, die ihre Arbeiten bei uns abgeben haben, sie waren alle sehr gut und die Entscheidung fiel uns wirklich schwer.

Wir wünschen euch nichts des zu trotz schöne Ferien ;)

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