Schulinspektion

Nachdem die Wilhelm-Bölsche-Schule 2012 noch größere Probleme attestiert wurden und zu einer "Schule mit erhöhtem Entwicklungsbedarf" wurde, waren wir in diesem Schuljahr gespannt, ob sich die viele Arbeit gelohnt hat. Das Schulinspektionsteam war im März 2015 zwei Tage in der Schule und nahm sich viel Zeit. In der Auswertung am 1. Juni 2015 bescheinigt uns nun die Schulinspektion:

"Besonders auf diese Erwartung hat das Kollegium der Wilhelm-Bölsche-Schule in den vergangenen zwei Jahren reagiert und sowohl konzeptionell als auch konkret Maßnahmen und Angebote, die ISS-spezifisch sind, erarbeitet. Wenngleich die organisatorische Gestaltung des teilgebundenen Ganztages sich noch im Diskussionsprozess befindet, so sind die Angebote doch passgenau und werden gut von den Schülerinnen und Schülern angenommen. Auch die inhaltliche Verknüpfung des Unterrichts sowie des Ganztages mit dem dualen Lernen ist sinnvoll, vor allem die eigene Konzeption des „Praxislerntages" stellt ein attraktives, schülerorientiertes Angebot dar... In Bezug auf die Unterrichtsentwicklung ist besonders die Verankerung der Berufsorientierung in allen Fächern und Jahrgangsstufen zu nennen. Damit greift die Schule insbesondere den Leitsatz der Praxis- und Zukunftsorientierung aus dem Schulprogramm auf."

Die Ergebnisse im Detail:

Wir sind wahnsinnig stolz auf unser Ergebnis, dass uns in zwei Jahren gelungen ist.

Qualitätsprofil der Schule 

Unterrichtssprofil der Schule

Hiermit liegen wir (die grüne Linie) im guten Berliner Durchschnitt. Der Bereich "Individualisierung von Lernprozessen" ist für alle Schulen eine der Hauptherausforderung - auch bei uns.

Das Schulinspektionsteam kommt zu dem Schluss: "Die Schulleitung und das Kollegium haben in den vergangenen eineinhalb Jahren intensiv an den Erwartungen aus dem vorigen Inspektionsbericht gearbeitet. Es zeigen sich deutlich Verbesserungen im Qualitätsprofil. Auch wenn weiterhin ein Entwicklungsbedarf bei der Individualisierung der Lernprozesse besteht, so wurde das Unterrichtsangebot insgesamt stärker auf den Bedarf der Schülerschaft einer Integrierten Sekundarschule zugeschnitten. Ein erheblicher Entwicklungsbedarf liegt nicht mehr vor."

Jetzt gilt es, ausgehend von den vielen Stärken, an den Baustellen zu arbeiten. Das Kollegium, unterstützt von vielen Eltern, ist dazu bereit.