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Wilhelm-Bölsche-Schule

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2016: Klassenfahrt der 10c nach Sachsen

Tag 1: Die Anreise und Bautzen
Wir, die Klasse 10c, sind am 6.9.16 zu unserer Klassenfahrt nach Bautzen aufgebrochen, aber es war keine normale Klassenfahrt, da wir zwei Nächte in Bautzen und zwei in Bad Schandau verbracht haben.

Wir alle trafen uns so gegen 10:30 am Ostbahnhof, da von dort unser Zug in Richtung Cottbus fuhr (wir mussten erst nach Cottbus, weil da unser erster Zwischenhalt war). Als wir dann so gegen 14 Uhr in Bautzen angekommen waren, mussten wir bis zu unserer Jugendherberge etwas laufen, aber das war nicht schlimm, da wir dadurch Eier in Pokémon Go ausbrüten konnten. In der Jugendherberge angekommen, wurden die Zimmer verteilt und die Regeln erklärt und dann konnten wir auch schon unsere Zimmer beziehen und uns etwas in der Stadt umgucken. Wir bekamen einen kleinen Stadtplan an dem besondere Orte gekennzeichnet waren, die wir ablaufen sollten und als Beweis musste jeder ein Selfie mit z. B dem wendischen Turm machen. Pokémon Go erwies sich als sehr hilfreich, da alle Sehenswürdigkeiten zugleich PokéStops waren. So konnten wir ganz schnell den Weg finden. Am Abend nach dem Abendbrot trafen wir uns alle im Saal und werteten den Tag aus und durften dann wieder auf unsere Zimmer und hatten Freizeit. Ab 22 Uhr war dann Nachtruhe und wir mussten unsere Handys abgeben, durften uns aber noch leise auf den Zimmern unterhalten. Das war der erste Tag      

Tag 2: Görlitz
An Tag 2, also nach der ersten Nacht, wurden wir schon um 7:00 Uhr geweckt, da es um 8:00 Uhr Frühstück gab. Nachdem Frühstück trafen wir uns alle vor der Jugendherberge und besprachen den Tag und uns wurde gesagt, was wir vorhatten. Nach der Besprechung hatten wir noch eine Stunde Freizeit und dann ging es auch schon los nach Görlitz. In Görlitz haben uns dann Hr. Ewald und Hr. Bezold eine Menge gezeigt und wir durften uns dann anschließend frei bewegen und uns selber umschauen oder essen gehen oder Pokémon Go spielen und vieles mehr, aber uns wurde gesagt, dass wir uns um 15 Uhr am Bahnhof treffen was auch jeder eingehalten hat, weil keiner wirklich Lust hatte eine Stunde später zurück zu fahren. Zurück in der Jugendherberge waren wir schon ganz schön fertig, weil wir eine Menge gelaufen sind und es sehr warm war, also wurde der Abend überwiegend auf den Zimmern verbracht. Nachdem Abendessen wurde wie am Vorabend im Saal der Tag ausgewertet und über den kommenden Tag gesprochen, da es dann ja zur nächsten Jugendherberge ging.

Tag 3: Dresden

Nach der zweiten Nacht und zugleich der letzten in der Jugendherberge Bautzen, wurden wir wieder um 7 Uhr geweckt, damit wir genug Zeit hatten, um uns fertig zu machen und um pünktlich zum Frühstück zu kommen. Nach dem Frühstück trafen wir uns alle nochmal am Eingang der Jugendherberge, um zu besprechen wie der Plan für den Tag aussah. Nach der Besprechung gingen wir alle nochmal auf die Zimmer um unsere Taschen zu packen und die Zimmer aufzuräumen. Als dann alle Zimmer von Hr. Ewald und Hr. Bezold gecheckt wurden, konnten wir auch schon los zum Bahnhof Bautzen und wie bei eigentlich fast jeder Strecke wurde Pokémon Go gespielt, damit das Laufen nicht zu langweilig wird. Am Bahnhof mussten wir 10 Minuten warten und konnten dann unsere Fahrt nach Dresden antreten.

In Dresden haben wir alle unsere Taschen in Schließfächer getan, damit wir in Dresden nicht unsere Koffer mitschleppen müssen, da wir in dort bestimmte Sehenswürdigkeiten ablaufen sollten wie z. B. die Frauenkirche, die Semperoper und andere. Wenn wir dies erledigt hatten, konnten Dresden auf eigene Faust erkunden und in der Prager Straße shoppen gehen oder das machen worauf wir gerade Lust hatten. Wir haben uns dann um 14:15 Uhr am Bahnhof getroffen, um unsere Taschen aus den Schließfächern zu holen und die Bahn nach Bad Schandau auch rechtzeitig zu erreichen. In Bad Schandau angekommen mussten wir bis zur Jugendherberge noch mit dem Bus ungefähr eine Stunde fahren, aber diese Busfahrt kam einem vor wie fünf Stunden, da es in dem Bus sehr warm war. Als wir dann endlich aus dem Bus aussteigen konnten, ist uns aufgefallen, dass weit und breit nichts wirklich Besonderes war (nichts zum Einkaufen und auch keine Imbissbude).

Zum Glück waren es aber nur wenige Meter von der Haltestelle bis zur Jugendherberge. Dort angekommen wurden wieder Zimmer eingeteilt, Zimmer bezogen und die Jugendherberge angesehen. Am Abend nach dem leckeren Abendbrot wurden dann schulische Dinge geklärt wie AG-Einteilung und WPU-2- Kurse. Den Rest des Abends bis 22 Uhr hatten wir Freizeit. Da noch sehr schönes Wetter war, konnten wir uns lange draußen aufhalten und hatten, zusammen mit unseren Lehrern, einen lustigen Abend.

Tag 4: Bad Schandau und Bastei

Am vorletzten Tag wurden wir wie immer um 7 Uhr von Hr. Ewald und Hr. Bezold geweckt. Nach dem Frühstück trafen wir uns alle um den Tag nochmal zu besprechen. Nach dem sich alle fertig gemacht haben, sind wir dann zur Bastei aufgebrochen, was gar nicht so einfach war, da wir einen sehr langen Weg auf den Berg vor uns hatten. Als wir an dem Weg angekommen waren, haben wir uns etwas unfreiwillig in zwei Gruppen aufgeteilt, die eine Gruppe bestand aus vier Schülern und Hr. Bezold und die andere aus Hr. Ewald und der restlichen Klasse. Wir sind in zwei Gruppen geteilt worden, weil vor Hr. Bezolds Gruppe jemand sehr langsam gelaufen ist und sie dadurch nicht durchkamen und die andere Gruppe ist immer weiter gelaufen, ohne dass es jemanden aufgefallen ist. An der Bastei angekommen konnte man einen atemberaubenden Ausblick genießen und Fotos machen. Nachdem wir alle ein bisschen dort rumgelaufen sind, mussten wir den ganzen Berg wieder runterlaufen, nahmen aber den kürzeren Weg von Gruppe 2. Auf dem Rückweg hatte jeder eine Menge Spaß. Insbesondere, als wir uns durch eine Felsspalte (Schwedenlöcher genannt) quetschten. Das war sehr lustig.
Unten angekommen, fuhren wir mit der Fähre wieder auf die andere Seite der Elbe und wanderten in ein Freibad. Wir hatten sehr viel Spaß dort.
Zurück in der Jugendherberge haben alle Abendbrot gegessen und sich etwas ausgeruht. Da wir am Abend alle zu dem Dorffest gegangen sind, tat die kleine Pause in der Jugendherberge ganz gut. Auf dem Fest dann haben wir vergeblich versucht für etwas Stimmung zu sorgen, aber statt guter Stimmung bekamen wir eher komische Blicke zu geworfen. Nach 1-2 Stunden dort sind wir dann zurück zur Jugendherberge und hatten da unseren Spaß, aber auch nicht zu lange, denn um 22 Uhr war Nachtruhe. Und weil es die letzte Nacht war, durften wir unsere Handys behalten.

Tag 5: Die Rückfahrt

Am letzten Tag wurden wir um 7:45 Uhr geweckt und sind frühstücken gegangen. Danach konnten wir ganz in Ruhe unsere Taschen packen und die Zimmer aufräumen. So gegen 10 Uhr sind wir dann nach Bad Schandau gefahren, weil von dort der Zug zurück nach Berlin ging. Im Zug hatten wir dann kleine Abteile zu je sechs Personen, was total cool war, weil es nicht so eng war wie in einem Regio. Es wurde sehr lustig auf der Fahrt. Am Bahnhof Südkreuz wurden wir entlassen oder konnten mit Hr. Bezold in Richtung Friedrichshagen mitfahren.

Leider (wie immer) ging die Klassenfahrt viel zu schnell zu Ende. Jeder wäre gerne noch eine Woche länger auf Klassenfahrt geblieben.

Text: Nico Klemz, 10c
Fotos: Youssef Moussa

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