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Wilhelm-Bölsche-Schule

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Gerüchtekampf - Geschichten aus dem Allende 1

Dieser Workshop "Gerüchtekampf - Geschichten aus dem Allende I" fand im Flüchtlingshaus in der Salvador-Allende-Straße 1 statt. Dort wohnen ungefähr 300 Flüchtlinge. Sie müssen sich auf nur 13 m² zurechtfinden und bekommen pro Erwachsenem nur 400 Euro zum Leben im Monat. Alle Flüchtlinge bekommen Kleidung aus der Kleiderkammer. Im Haus gibt es Security, diese ist 24 Stunden am Tag im Einsatz. Es gibt Sozialarbeiter, die sich um alle Behördengänge und um alles, was die Flüchtlinge benötigen, kümmern. Jeder Sozialarbeiter betreut ca. 70-90 Flüchtlinge. In das Flüchtlingsheim kommt niemand rein, ohne seinen Ausweis an der Information und bei der Security vorzulegen. Zum Thema Gerüchte, z.B. hieß es lange, dass der Lidl-Supermarkt neben dem Flüchtlingsheim schließen soll. Er wird aber nicht geschlossen, ganz im Gegenteil, der Lidl lebt auch von dem Geld, das die Flüchtlinge für Lebensmittel und andere Sachen ausgeben. Gerüchte, die in der Presse und im Fernsehen und in sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook stehen, müssen also nicht immer stimmen. Außerdem werden alle Gerüchte von der Polizei überprüft.
Der Leiter des Projekts war Herr Haas, außerdem war von den Lehrern Frau Groll und unsere Sozialpädagogin Frau Gaedke anwesend.

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